Die Geschichte der Brauerei Kürzdörfer beginnt im Jahr 1866, als in Lindenhardt erstmals eigenes Bier für Dorfbewohner und Durchreisende gebraut wurde. In einer Zeit, in der Landwirtschaft und Handwerk eng verbunden waren, entstand ein kleiner Braubetrieb mit Schankrecht im Wohnhaus der Familie.
Mit einfachen Mitteln, handgeschöpftem Wasser und viel Muskelkraft wurden die ersten Sude eingebraut. Gebraut wurde, was die Region hergab: fränkische Gerstenmalze, Aromahopfen aus der Umgebung und Hefe aus eigener Führung. Schon früh sprach sich herum, dass in Lindenhardt ein ehrliches, süffiges Bier gebraut wird – die Grundlage für alles, was danach folgte.
Mit einfachen Mitteln, handgeschöpftem Wasser und viel Muskelkraft wurden die ersten Sude eingebraut. Gebraut wurde, was die Region hergab: fränkische Gerstenmalze, Aromahopfen aus der Umgebung und Hefe aus eigener Führung. Schon früh sprach sich herum, dass in Lindenhardt ein ehrliches, süffiges Bier gebraut wird – die Grundlage für alles, was danach folgte.
Was als kleiner Braubetrieb begann, wurde von Generation zu Generation sorgfältig weitergegeben. Jede Generation brachte eigene Ideen ein, ohne den Charakter des Bieres zu verändern. Mal standen Ausbau und Technik im Vordergrund, mal der Ausschank im Landgasthof oder der Vertrieb in die nähere Umgebung.
Mit den Jahren wuchs die Brauerei behutsam: neue Lagerräume, modernere Kellertechnik und schließlich eine zeitgemäße Abfüllung wurden ergänzt. Geblieben ist der familiäre Umgang im Betrieb: Noch heute packen mehrere Generationen mit an – im Sudhaus, im Lager und bei Festen, auf denen das Bier ausgeschenkt wird.
Mit den Jahren wuchs die Brauerei behutsam: neue Lagerräume, modernere Kellertechnik und schließlich eine zeitgemäße Abfüllung wurden ergänzt. Geblieben ist der familiäre Umgang im Betrieb: Noch heute packen mehrere Generationen mit an – im Sudhaus, im Lager und bei Festen, auf denen das Bier ausgeschenkt wird.
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1866 | Gründung der Brauerei Kürzdörfer und erster Sud im Wohnhaus der Familie. |
| 1900–1920 | Erweiterung der Lagerkeller und Ausbau des eigenen Ausschanks im Dorf. |
| 1969 | Neubau des Sudhauses und Anschaffung neuer kupferner Sudkessel. |
| 1970er Jahre | Einführung von Flaschenbier für den Verkauf in der Region. |
| 1975er Jahre | Umbau der Brauereihofanlage und Ausbau des Zelt- und Schankwagenverleihs. |
| ab 2000 | Teilnahme an regionalen Bier- und Genussfesten. und immer wieder Brauereierweiterungen. |
| heute | Verknüpfung von Tradition und moderner Technik, Belieferung des Landgasthofs in Lindenhardt und von Festen in der Umgebung. |
Früher
Früher war Brauen vor allem Handarbeit: Holzfeuer unter den Kesseln, Schaufeln im Malzlager und schwere Fässer im Keller prägten den Alltag. Die Brauerei versorgte vor allem das Dorf und wenige Wirtshäuser in der Nähe – man kannte seine Gäste persönlich, und das Bier legte oft nur kurze Wege zurück.
Heute
Heute unterstützen moderne Anlagen die Arbeit im Sudhaus und im Lagerkeller. Gereift wird weiterhin in Ruhe, doch Temperaturführung und Abfüllung entsprechen aktuellen Standards. So bleibt der traditionelle Geschmack erhalten, während Qualität und Frische zuverlässig hoch sind – vom Fass im Landgasthof bis zur Flasche für zuhause.
Rolle in der Region
Als Familienbrauerei ist Kürzdörfer heute fest in der Region verwurzelt: Wanderer auf dem Bierquellenweg kehren ein, Feste werden mit Bier, Schankwagen und Zelten beliefert, und im Landgasthof wird die fränkische Küche von passenden Bieren begleitet. So bleibt die Brauerei lebendiger Treffpunkt und Geschmacksträger für Lindenhardt und die Umgebung.




